Soziale Innovation zwischen Emanzipation und Anpassung

Markus Pausch

Abstract


Der Begriff „Innovation“ wurde lange vor seiner technologisch-ökonomischen Definition als auf die Zukunft gerichtetes soziales und emanzipatorisches Unterfangen verstanden, das in enger Verbindung zu den Werten der Aufklärung und der Entwicklung der modernen Demokratie steht. Im 20. Jahrhundert wurde er jedoch umdefiniert, vorrangig wirtschaftlich interpretiert und von der Ökonomie besetzt. Erst seit einigen Jahren hat sich eine neue Debatte über die soziale Dimension von Innovation unter dem Schlagwort „Soziale Innovation“ entwickelt, im Rahmen derer verschiedene Definitionen vorgeschlagen wurden. Die Begriffsverwendung ist nichtsdestotrotz eher diffus geblieben und konzentriert sich auf Top-Down-Prozesse. Im vorliegenden Artikel sollen alternative Interpretationen beschrieben und diskutiert werden. Mit Hilfe einer Kategorisierung werden vier verschiedene Typen von Sozialer Innovation vorgeschlagen, die für zukünftige praktische Ansätze einen Rahmen bieten können.

Schlagworte


Soziale Innovation; Emanzipation; Demokratie

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol7.no1.p42-52

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