Körperdaten – Datenkörper. Auf den Spuren mehrdeutiger Reisen von Datenkörpern zwischen Empowerment und sozialer Kontrolle im Gesundheitsbereich

Astrid Mager, Katja Mayer

Abstract


Gesundheits-Apps und Tracking-Geräte zum Messen, Speichern und Verarbeiten von Körperdaten sind weltweit im Vormarsch. In unserem Artikel verwenden wir verschiedene Ansätze aus Wissenschafts- und Technikforschung (STS), Surveillance Studies und Medizin-Soziologie um diese globalen Trends der Körperdatenerfassung in gesundheitsbezogenen Kontexten erfassen und theoretisieren zu können. Wir stellen das post-digitale Konzept des „data body“ als Schnittpunkt von Online- und Offline-Welten, individuellen und kollektiven Dimensionen, privaten und öffentlichen Aspekten vor, wobei wir besonderes Augenmerk auf die Verschränkung des physischen Körpers mit seinen Datendimensionen legen. Der data body soll so in seinen Ausprägungen zwischen Empowerment und sozialer Kontrolle besser wahrnehmbar werden. Abschließend diskutieren wir, wie data bodies im Hinblick auf Eigentumsrechte, Pflege und Kontrolle sowohl von Individuen als auch Gemeinschaften in Zukunft gehandhabt werden können.

Schlagworte


Quantified Self; digitale Gesundheit; Datenpolitik; Überwachungsmedizin; PatientInnen-Selbstermächtigung

Volltext:

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol8.no2.p95-108

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