Transdisziplinäre Wirkungsanalyse im Kunst- und Kulturbereich: Ein Schlüssel zur strategischen und operativen Weiterentwicklung
DOI:
https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol14.no1.p24-41Schlagwörter:
Wirkungsanalyse, Privatrechtlich-gemeinnützige Kulturorganisationen, Governance, Kunstfreiheit, KulturpolitikZusammenfassung
Der Diskurs zur Wirkungsforschung im öffentlich geförderten Kunst- und Kulturbereich oszilliert zwischen Legitimierung und Instrumentalisierungskritik. Versteht man Wirkungsanalysen als integralen Bestandteil eines Ökosystems kultureller Produktion, so verdeutlicht sich ein Interdependenzverhältnis, das die Zusammenarbeit von Fördernehmer:innen und Fördergeber:innen erfordert. Wirkungsanalysen entfalten vor allem in kollaborativen Prozessen Potenziale für organisationale und kulturpolitische Governance. Am Beispiel einer von den Autor:innen durchgeführten Wirkungsanalyse mit einem österreichischen Filmfestival wird der Stellenwert kollaborativer Governance und transdisziplinärer Methodik für konsensuale Dynamiken reflektiert. Der Aufsatz liefert einen methodischen Impuls zur Wirkungsanalyse und plädiert für ein stärkeres Bewusstsein der transformativen Kraft von Wirkungsforschung im österreichischen Kunst- und Kulturbereich.
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