Zukunftsszenarien der Arbeit: Diskursive Versprechen, gelebte Realitäten und das Gespenst der Regression

Stefan Sauer, Manuel Nicklich

Abstract


Der Diskurs rund um Digitalisierung hat sich – so unsere Ausgangsdiagnose – von der erfahrbaren Realität (nicht nur) in der Arbeitswelt abgekoppelt. Es dominieren wolkige Versprechungen in Zusammenhang mit neuen Arbeitsformen einerseits und Drohszenarien von der massenhaften Substitution menschlicher Arbeit andererseits. Dies birgt, wie wir unter Rückgriff auf Gedanken der Kritischen Theorie und insbesondere von Erich Fromm ausführen, die Gefahren einer Regression im Sinne einer Hinwendung an ‚alte‘ Autoritätsfiguren oder eines fatalistischen Solutionismus. Als Alternative hierzu schlagen wir eine auf Erfahrung basierende Auseinandersetzung mit digitalen Unterstützungsmöglichkeiten für menschliche Arbeitstätigkeiten vor.

Schlagworte


Digitalisierung; Arbeit; Innovation; Kritische Theorie

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol11.no3.p164-172

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