Handlungstheoretische Implikationen für Innovativität: Ein Konzept für schulische Bildung?

Claudia Scharf, Inga Gryl

Abstract


Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erfordern eine Bildung, die Schüler:innen dazu befähigt, Gesellschaft mitzugestalten. Gleichzeitig ist, entgegen einer humanistischen Bildung zur Mündigkeit, schulische Bildung gezeichnet von neoliberalen Praktiken; sich äußernd in Effizienz- und Leistungsorientierung. Diesen Praktiken entgegnend, möchte das Konzept Innovativität eine schulische Befähigung zur gesellschaftlichen Mitgestaltung forcieren – durch eine Fokussierung auf Reflexivität, Kreativität und Umsetzungsfähigkeit, auf Innovationsprozesse und unter Einbeziehung von Überlegungen aus der theoretischen und praktischen Ethik. Um die Basis für eine didaktische Nutzbarmachung für einen Ansatz legen zu können, der zu Handlung befähigen möchte, bedarf es jedoch einer handlungstheoretischen Fundierung von Innovativität. Der vorliegende Beitrag möchte diese mithilfe von Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns und Joas’ Kreativität des Handelns legen – Theorien, die zum einen die argumentative Aushandlung von Geltungsansprüchen im Diskurs und zum anderen die Dynamik von Gestaltungs- (respektive Innovations-)prozessen thematisieren.

Schlagworte


Innovativität; Theorie des kommunikativen Handelns; Kreativität des Handelns; Partizipation; Bildung

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol10.no3.p150-167

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