Globale Städte und nachhaltige Entwicklungsziele: Wie werden aus Orten der Entkoppelung und der Ausbeutung Orte der sozialen Inklusion?

Albert Denk

Abstract


Das Konzept der globalen Stadt beschreibt den Entkoppelungsprozess zwischen Städten und ihren Territorialstaaten. Globale Städte agieren in einer Art Städtenetzwerk, das durch seine ökonomischen Tätigkeiten nahezu losgelöst von staatlichen Eingriffen operiert. Zudem vollziehen sich Prozesse der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und transnationaler Arbeitskräfte, die eine Entkoppelung zusätzlich stärken. Mit den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) der Vereinten Nationen wurde eine Agenda geschaffen, die eine Entwicklung von nachhaltigen Städten unter dem Gesichtspunkt der sozialen Inklusion anstrebt. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel globaler Städte auf, an welche Grenzen die territorial-staatlich ausgerichteten SDGs gelangen, mit besonderem Blick auf transnationale Prozesse, global operierende Arbeit und globale Migrationsbewegungen. Dabei wird das Entwicklungsziel #11 genauer untersucht und folgenden Fragen nachgegangen: Wie können Prozesse der sozialen Inklusion in globalen Städten gestärkt werden? Und welches Potenzial liegt dabei in den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen?

Schlagworte


Globalisierung; Entwicklungsziele; Städte; Nachhaltigkeit; Inklusion

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol8.no1.p3-13

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