Ein Konzept zur Mobilisierung einer kritischen Masse anhand der geschichtsphilosophischen Überlegungen von Walter Benjamin

Rafael Rehm

Abstract


Im folgenden Artikel soll anhand der geschichtsphilosophischen Überlegungen von Walter Benjamin ein alternatives Konzept zum Habermasschen Verzicht auf eine Geschichtsphilosophie überhaupt herausgearbeitet werden, welches es erlaubt, historische Prozesse und somit die Bilder der Lebenswelt als Metaerzählung neu zu chiffrieren, um somit den Begriff des gesellschaftlichen Fortschritts neu zu verorten und ihn für die Mobilisierung einer kritischen Masse brauchbar zu machen. Es geht darum, eine Dialektik im gegenwärtigen Diskurs zu positionieren, die sich sowohl von einer geschichtspositivistischen Hegellektüre als auch von einer postmodernen Resignation unterscheidet. Im Weiteren geht es darum zu zeigen, warum eine solche Dialektik, die notwendigerweise zugleich Geschichtsphilosophie ist, für die Bedingung der Möglichkeit der Mobilisierung einer kritischen Masse konstitutiv ist.

Schlagworte


Geschichtsphilosophie; Walter Benjamin; Dialektik; kritische Masse

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol6.no1.p47-62

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