Die Rolle von Klein- und Mittelunternehmen im politischen Kampf um TTIP. Eine hegemonietheoretische Betrachtung

Simon Theurl

Abstract


Klein- und Mittelunternehmen (KMU) werden seit dem Frühjahr 2015 von der Europäischen Kommission als die Gewinner von TTIP und CETA dargestellt. Diese Aussage ist jedoch stark umstritten, nicht zuletzt, weil die ökonomischen Effekte von Handelsliberalisierung ambivalent sind: Tendenzen zur Monopolisierung sind ebenso denkbar (modellierbar) wie der Anstieg an Produkt-Vielfalt und Effizienzgewinnen. Befürworter*innen von TTIP stellen jedoch ausschließlich mögliche Vorteile für KMU in den Vordergrund. Das wird in diesem Paper als ein strategisches Manöver interpretiert, welches darauf abzielt, Zustimmung für die Umsetzung dieser Handelsabkommen, die weit über die Reduktion von Zöllen hinausreichen, zu erhalten. Aus hegemonietheoretischer Perspektive sollen Herrschaftsverhältnisse in den Vordergrund gestellt werden und soll argumentiert werden, dass TTIP und CETA Projekte im Interesse eines „transnationalen Blocks“ sind.

Schlagworte


TTIP; CETA; Hegemonie; KMU; Klein- und Mittelunternehmen

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DOI: https://dx.doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol6.no1.p3-16

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