Globale Produktionsverhältnisse ohne Gegenmacht? Möglichkeiten und Begrenzungen globaler politischer Ökonomie und Gegenmachtbildung - am Beispiel der Bekleidungsindustrie

Nepomuk Hurch

Abstract


Der vorliegende Artikel handelt von globalgesellschaftlichen Strukturen, Machtkonstellationen und Wandlungsphänomenen hinter der Persistenz von Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie. Es wird der Frage nachgegangen, welche Handlungsstrategien sich in diesem Kontext für die politische Ökonomie ergeben – und vor welchen Herausforderungen die Konsolidierung globalisierter Gegenmacht steht. Die Bekleidungsindustrie eignet sich für diese Analyse in besonderer Weise, die Entwicklung ihrer Produktionsweisen und deren Folgen sind ein Spiegel weltgesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Gleichzeitig ist sie ein Sektor, in dem sich die Auswirkungen neoliberaler Politik anschaulich nachzeichnen lassen – und in dem lokale wie internationale Gewerkschaften und soziale Bewegungen an vorderster Front um mehr Gerechtigkeit in der globalen Gesellschaft ringen.

Schlagworte


Bekleidungsindustrie; Globalisierung; Neoliberalismus; Politische Ökonomie; Gegenmacht; Gewerkschaften

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol5.no1.p3-17

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