Zur Verteidigung umweltökonomischer Politikinstrumente gegen ihre Freunde und ihre Kritiker: Analysen des Hauptinstruments der Transformation zur Nachhaltigkeit

Felix Ekardt

Abstract


Freunde und Gegner verbinden ökonomische Umweltpolitikinstrumente mit bestimmten Grundansichten der neoklassischen Ökonomik, die die einen dann begrüßen und die anderen kritisieren. Dieser Beitrag möchte zeigen, dass ökonomische Instrumente auch (oder gerade) dann der wirksamste Politikansatz der Transformation zur Nachhaltigkeit sind und bleiben, wenn man jene Grundannahmen für falsch hält. Dies betrifft im Kern sechs Punkte: (1) das Verhältnis zu technischen Strategien und Suffizienzstrategien; (2) das Verhältnis zur Wachstumsgesellschaft; (3) das Verhältnis zur Kosten-Nutzen-Analyse; (4) die Überschätzung der Kosteneffizienz und die Unterschätzung des Lösungspotenzials für zentrale Steuerungsprobleme; (5) die nicht weiterführende Diskussion um den Homo oeconomicus; (6) die Eignung ökonomischer Instrumente zur parallelen Lösung verschiedener Umweltprobleme.

Schlagworte


ökonomische Instrumente; ökonomische Bewertung; Kosten-Nutzen-Analyse; Nachhaltigkeit; Klimaschutz

Volltext:

PDF


DOI: https://dx.doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol5.no4.p224-242

Refbacks

  • Im Moment gibt es keine Refbacks


Creative-Commons-Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.