Fortschritt zur Inkohärenz. Der Entwicklungsdiskurs seit den 1980ern

Aram Ziai

Abstract


Aus der Perspektive einer archäologischen Diskursanalyse können bestimmte Regeln identifiziert werden, auf deren Grundlage die Gegenstände, Konzepte, Subjektpositionen und Strategien des Entwicklungsdiskurses von den 1950er- bis zu den 1970er-Jahren gebildet wurden. Seit der „Krise der Entwicklung“ in den 1980ern sind einige Konzepte in der Entwicklungspolitik wichtig geworden, die neue Aspekte betonen: Partizipation, Ownership und nachhaltige Entwicklung gehören zu den bekanntesten von ihnen. Der Beitrag argumentiert, dass dieser Fortschritt in der „Entwicklung der Entwicklungspolitik“ zu Inkohärenzen und Widersprüchen führt, da bestimmte Implikationen dieser Konzepte nicht mit den grundlegenden Formationsregeln des Diskurses zu vereinbaren sind.

Schlagworte


Entwicklungsdiskurs; Diskursanalyse; Foucault; Partizipation; nachhaltige Entwicklung

Volltext:

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol3.no1.p3-14

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