Die Mikroökonomie von Finanzkrisen. Eine Anwendung auf den Euroraum.

Dominik Bernhofer

Abstract


Diese Studie untersucht die Auslandsforderungen der an die BIZ meldenden transnationalen Banken gegenüber den Euroraumländern seit dem Bankrott von Lehman Brothers; dabei soll der Rückgang dieser Forderungen in einem einfachen Modell multipler Gleichgewichte erklärt werden. Die Analyse legt den Schluss nahe, dass es für die betreffenden Banken rational war, die Euroraum-Peripherie an den Rand des Bankrotts zu treiben, und dass mutige wirtschaftspolitische Entscheidungen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der nachteiligen ökonomischen Konsequenzen geleistet haben. Solidarität zwischen den Euroraumländern erscheint in diesem Modell als wichtigste Voraussetzung für integrierte Finanzmärkte, weil sie das Auftreten von Koordinationsversagen zwischen transnationalen Banken verhindert und damit Finanzstabilität gewährleistet.

Schlagworte


Eurokrise; transnationale Banken; Koordinationsversagen; integrierte Finanzmärkte

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol3.no2.p149-157

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