Fortschrittsidee und Politische Vision

Georg Hubmann, Jakob Kapeller

Abstract


Das Konzept des Fortschritts und die Entstehung politischer Visionen sind immanent miteinander verknüpft. Die Idee eines Fortschreitens der Zeit und eines damit verbundenen Wandels des sozialen Umfelds ist Vorbedingung, um politische Argumente auf Basis normativer Projektionen überhaupt denken zu können. Darüber hinaus prägen Vorstellungen vom Fortschritt unsere politischen Prämissen ebenso wie die politische Rhetorik. Dieser Beitrag vertritt die These, dass gerade heute, in Zeiten, in denen der tatsächliche oder vermeintliche Fortschritt kritisch reflektiert und neu bewertet wird, ein geklärtes Fortschrittsverständnis für eine selbstbewusste Politikgestaltung überaus nützlich sein kann. Er versucht also das Nachdenken über den Fortschritt insofern zu befördern, als grundsätzliche Dimensionen und Dichotomien des Fortschritts herausgearbeitet werden. Diese Auseinandersetzung erfolgt mit dem Ziel, den Begriff Fortschritt neu zu verorten, ihm so neue Brauchbarkeit für die politische Praxis zu verleihen und zugleich zu zeigen, mit welchen Schwierigkeiten und grundsätzlichen Fragen der Bezug auf den „Fortschritt“ verbunden ist.

Schlagworte


Fortschritt; Vision; Utopie; Werte; Parteien

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol3.no2.p235-245

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