“Den Leuten ist es wichtig, dass etwas funktioniert und nicht, dass sie beteiligt werden” - Raumwissenschaftliche Befunde zur BürgerInnenbeteiligung

Tatjana Fischer, Verena Peer

Abstract


Beteiligung dient nicht nur der Herausbildung mündiger BürgerInnen, sondern vor dem Hintergrund knapper werdender kommunaler Finanzspielräume auch der gemeinsamen Suche nach kostendämpfenden Alternativen im Bereich der Daseinsvorsorge. Vor allem in strukturschwachen ländlichen Räumen klaffen tatsächliche kommunale Handlungsspielräume einerseits und die Erwartungshaltungen in Hinblick auf die Entwicklung adäquater Lösungen zur Sicherung bzw. Hebung von Lebensqualität andererseits immer weiter auseinander. Am Beispiel jüngerer empirischer Befunde aus raumwissenschaftlicher Sicht wird der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert BürgerInnenbeteiligung in der Entwicklung kleiner Landgemeinden zukommt. Der Schwerpunkt liegt auf: a) dem Aufzeigen von Diskrepanzen zwischen Erforderlichkeit, Art, Umfang und Qualität der Beteiligung unterschiedlicher Anspruchsgruppen und b) der Diskussion der Fragestellung inwiefern Beteiligung zur Hebung der kollektiven Lebensqualität beitragen kann. Aus den unterschiedlichen Forschungsarbeiten geht hervor, dass es der untersuchten Bevölkerung in ländlichen Regionen wichtig ist, dass „etwas in der Gemeinde funktioniert“ und dass sie befragt wird.

Schlagworte


Raumwissenschaft; BürgerInnenbeteiligung; Lebensqualität; Anspruchsgruppen

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DOI: https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol2.no4.p196-207

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