Frühzeitige Ermittlung des Bedarfs an Partizipation und Empowerment im Rahmen industrieller Transformationsprojekte: Entwicklung eines systematischen Vorgehens

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol14.no1.p59-74

Schlagwörter:

Partizipation, Industrietransformation, CO2-Pipeline, CCS, Kohlenstoffwirtschaft

Zusammenfassung

Der industrielle Wandel zur Treibhausgasneutralität ist ein komplexer Prozess, der mit erheblichen Veränderungen für die Gesellschaft einhergeht. Dieser Beitrag adressiert Akzeptanzprobleme auf lokaler Ebene und präsentiert eine systematische Vorgehensweise, die darauf abzielt, Konfliktpotentiale sowie lokale Partizipations- und Empowerment-Bedarfe im Rahmen der industriellen Transformation zur Klimaneutralität frühzeitig zu identifizieren und die Merkmale einer gelungenen Beteiligung herauszuarbeiten. Die Vorgehensweise beschreibt einen iterativen Prozess, dessen Kernstück Interviews mit der organisierten Zivilgesellschaft in der räumlichen oder fachlichen Sphäre der Transformationsvorhaben bilden. Das Vorgehen wurde beispielhaft an der geplanten CO₂-Pipeline (North Sea CO₂ Corridor) von Open Grid Europe durch das Rheinische Revier erprobt und validiert. Neben der Vorstellung des Vorgehens stellt dieser Beitrag ebenfalls die Ergebnisse des Validierungsdurchlaufes und die identifizierten Merkmale einer gelungenen Beteiligung vor.

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Veröffentlicht

26.06.2026

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Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Kolde, L., Weber, N., Zeiss, C., Voigt, S., & Pattberg, L. (2026). Frühzeitige Ermittlung des Bedarfs an Partizipation und Empowerment im Rahmen industrieller Transformationsprojekte: Entwicklung eines systematischen Vorgehens. Momentum Quarterly, 14(1), 59-74. https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol14.no1.p59-74